Ratgeber Recht

Allergenliste und Allergenkennzeichnung: was Pflicht ist.

Was deine Speisekarte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen muss, was eine QR-Code-Speisekarte erfüllt und wie du deine Allergenliste druckst.

Fakten geprüft am

14
Allergene musst du angeben, bei Speisen und offenen Getränken.
50.000 €
Höchstbußgeld nach LFGB, wenn Allergene oder Zusatzstoffe fehlen.
25.000 €
Höchstbußgeld bei Verstößen gegen die Preisangabenverordnung.
1
Preisverzeichnis neben dem Eingang bleibt Pflicht, auch mit QR-Code.
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  • Automatische Übersetzung in 18+ Sprachen, jeder Gast liest in seiner
  • 14 Allergene, Hinweise auf Alkohol und Schwein, Kalorien und Nährwerte
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  • Druckstudio: dieselbe Karte in 14 Formaten, von A4 bis Heft
  • 8 Themes, 110+ Währungen, Preise sofort aktualisiert

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Neu · Menü-Assistent

Sprich mit deiner Karte.

Neuer Preis, neues Dessert, ein Gericht ist aus? Schreib es wie eine Nachricht. Der Assistent ändert deine Karte, du siehst es in der Vorschau, und ein Tipp bringt es auf jeden Tisch.

Menü-AssistentLu Wirtshaus
Was soll ich ändern?
Probier
Lu Wirtshaus
Vorschau
Hauptgerichte
Schnitzel Wiener Art
17,00 €
Currywurst mit Pommes
9,50 €
Getränke
Kaffee
3,00 €
Apfelschorle
4,00 €
Weißbier
5,00 €
Desserts
Apfelstrudel
6,50 €
Kurz gesagt

Die QR-Code-Speisekarte ist erlaubt. Papier brauchst du trotzdem.

Für Allergene erlaubt Deutschland ausdrücklich elektronische Informationsangebote (§ 4 Abs. 3 Nr. 4 LMIDV). Eine digitale Speisekarte ist also ein zulässiger Weg, wenn am Gericht oder per Aushang im Gastraum steht, wie Gäste an die Angaben kommen. Eine gedruckte Allergenliste fängt Gäste ohne Smartphone auf.

Bei den Preisen ist es strenger. Neben dem Eingang hängt ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke (§ 13 Abs. 2 PAngV). Ob ein QR-Code am Tisch als „auf Tischen auslegen“ zählt, hat bisher keine Behörde und kein Gericht entschieden. Sicher ist: QR-Code plus gedruckte Karte.

Hinweis für den Tischaufsteller

„Allergene und Zusatzstoffe: QR-Code scannen, Allergenliste ansehen oder unser Team fragen.“

Deine Allergenliste, gedruckt aus deiner Speisekarte.

GustoQR druckt eine Allergenliste als Tabelle direkt aus deinen Menüdaten: jedes Gericht eine Zeile, die 14 Allergene als Spalten, mit Häkchen und Legende. Eine für die Küche, eine für die Theke. Ändert sich ein Gericht, druckst du neu, und Liste und QR-Code-Speisekarte sagen dasselbe.

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Allergenliste

Von der Speisekarte zur Allergenliste in vier Schritten

Dieselben Daten füllen die QR-Code-Speisekarte, die gedruckte Karte und die Allergenliste.

  1. 1

    Karte importieren

    Lade ein Foto oder PDF deiner Speisekarte hoch. Die KI liest Gerichte und Preise, du prüfst.

  2. 2

    Allergene anhaken

    Pro Gericht, oder mit dem Menü-Assistenten in Pro für die ganze Karte in einer Nachricht. Du prüfst jedes Häkchen, bevor Gäste es sehen.

  3. 3

    Liste drucken

    Im Druckstudio die Allergenliste wählen: quer, auf A4 oder A3. Als Aushang im Gastraum oder als Mappe für dein Team.

  4. 4

    Neu drucken, wenn sich etwas ändert

    Neues Gericht, neues Rezept: einmal ändern, neu drucken. Die QR-Code-Speisekarte ist schon aktuell.

Land für Land

Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt

Häkchen: geht mit der QR-Code-Speisekarte. Dreieck: geht mit Bedingung oder Umweg. Kreuz: braucht Papier oder ein anderes Werkzeug.

Deutschland

Die 14 Allergene und die Zusatzstoff-Hinweise müssen vor der Bestellung gut sichtbar sein. Die QR-Code-Speisekarte ist dafür erlaubt, den Preisaushang am Eingang ersetzt sie nicht.

  • Allergene schriftlich oder elektronisch

    Auf der Speisekarte, in Fußnoten, auf einem Schild, per Aushang oder elektronisch (§ 4 Abs. 3 LMIDV). Elektronisch braucht einen Hinweis am Gericht oder im Gastraum, wie die Angaben bereitstehen.

  • Mündlich nur mit Kladde

    Mündlich geht nur mit einer schriftlichen oder elektronischen Aufzeichnung der verwendeten Zutaten, die Gäste und Kontrolle sofort einsehen können, und einem gut sichtbaren Hinweis (§ 4 Abs. 4 LMIDV).

  • Zusatzstoffe im selben Medium

    „mit Farbstoff“, „mit Konservierungsstoff“, „mit Süßungsmittel“ und die anderen Hinweise nach § 5 LMZDV (seit 2021) stehen dort, wo auch die Allergene stehen. Zeigt deine QR-Karte die Allergene, gehören die Zusatzstoffe auch hinein.

  • Preisverzeichnis am Eingang

    Neben dem Eingang hängt ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke. Drinnen hängt die Karte gut lesbar, liegt auf den Tischen oder wird vor der Bestellung vorgelegt (§ 13 Abs. 2 PAngV).

  • Preise inklusive Service

    Gesamtpreise inklusive Mehrwertsteuer, Bedienungsgeld und aller Zuschläge (§ 13 Abs. 5 PAngV).

  • Hotels: Zimmerpreise an der Rezeption

    Hotels zeigen Zimmer- und Frühstückspreise am Eingang oder an der Rezeption (§ 13 Abs. 3 PAngV).

Wichtige Termine
  • 09.06.2021 · Zusatzstoff-Hinweise nach LMZDV
  • 01.02.2024 · Herkunft für lose rohes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch (§ 4b LMIDV)
Kontrollen und Bußgelder

Fehlende Allergen- oder Zusatzstoffangaben sind Ordnungswidrigkeiten mit bis zu 50.000 € (§ 60 Abs. 5 LFGB). Verstöße gegen die Preisangabenverordnung kosten bis zu 25.000 € (§ 3 WiStG). Ob diese Grenze auch für den Eingangsaushang gilt, ist offen. Typische Beträge pro Bundesland haben wir nicht gefunden, nur die Höchstsätze.

So deckt GustoQR das ab

Die 14 Allergene pro Gericht, in der Sprache des Gastes, mit Filter, und die gedruckte Allergenliste für Küche und Team. Zusatzstoffe schreibst du in die Beschreibung, etwa „mit Farbstoff“: So stehen sie auf der QR-Karte und auf der gedruckten Karte direkt beim Gericht, im selben Medium wie die Allergene. Den Preisaushang druckst du aus derselben Karte.

Österreich

Allergene müssen unaufgefordert verfügbar sein, schriftlich oder mündlich mit Hinweis und geschultem Personal. Preise legst du vor der Bestellung vor, mit Aushang außen bei warmer Küche.

  • Allergene unaufgefordert

    Die Information ist verfügbar und leicht zugänglich, ohne dass der Gast fragt (§ 3 Abs. 1 Allergeninformationsverordnung). Sie beruht immer auf einer schriftlichen Dokumentation (§ 4), die laut WKO auch elektronisch sein darf.

  • Mündlich mit Schulung

    Mündlich geht mit gut sichtbarem Hinweis. Das Personal ist geschult, die Schulung wird mindestens alle 3 Jahre wiederholt und dokumentiert (§ 3 Abs. 2 und 3).

  • Buchstaben A bis R

    Die Codes A bis R sind eine Empfehlung nach Codex und Ministerium, keine Pflicht. Wer Codes nutzt, braucht eine gut sichtbare Legende. Zahlencodes rät die WKO ab.

  • Süßstoff- und Polyol-Hinweise

    „Enthält eine Phenylalaninquelle“ und „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ stehen in der Gemeinschaftsversorgung auf der Speise- oder Getränkekarte (§ 5).

  • Preisverzeichnis vor der Bestellung

    Preislisten in ausreichender Zahl, jedem Gast vor der Bestellung vorgelegt (§ 6 Abs. 1 PrAG). Ob ein QR-Code als „vorlegen“ zählt, ist nicht geklärt.

  • Aushang außen bei warmer Küche

    Wer regelmäßig warme Speisen anbietet, hängt neben oder nahe der Eingangstür ein von außen lesbares Preisverzeichnis auf (§ 6 Abs. 4 PrAG).

Wichtige Termine
  • 13.12.2014 · Allergeninformationsverordnung in Kraft
  • 13.12.2015 · Schulungsnachweise werden kontrolliert
Kontrollen und Bußgelder

Meist kommt zuerst ein Bescheid mit Frist (§ 39 LMSVG). Bei Preisen muss die Behörde erst schriftlich zur Korrektur auffordern, „Beraten statt Strafen“ (§ 15 Abs. 1a PrAG). Danach: Lebensmittelrecht bis 35.000 €, im Wiederholungsfall bis 70.000 € (§ 90 Abs. 3 LMSVG laut aktueller konsolidierter Fassung, ältere Quellen nennen 20.000 € und 40.000 €). Preisauszeichnung bis 2.500 €, höchstens 10.000 €, im Wiederholungsfall 3.750 €, höchstens 15.000 €.

So deckt GustoQR das ab

Die QR-Code-Speisekarte zeigt die 14 Allergene unaufgefordert an jedem Gericht, ausgeschrieben, was erlaubt ist: Die Buchstaben A bis R sind nur eine Empfehlung. Die gedruckte Allergenliste hängt im Gastraum oder liegt beim Team. Phenylalanin- und Polyol-Hinweise kommen in die Beschreibung. Das Preisverzeichnis für außen druckst du aus derselben Karte.

Schweiz

Allergene darfst du mündlich geben, wenn ein schriftlicher Hinweis darauf zeigt. Die Herkunft von Fleisch und Fisch steht immer schriftlich da. Preise in Franken, Service inklusive.

  • Allergene schriftlich oder mündlich

    Mündlich nur mit gut sichtbarem schriftlichem Hinweis, und wenn die Angaben dem Personal schriftlich vorliegen oder eine Fachperson sofort Auskunft gibt (Art. 5 Abs. 1 Bst. d LIV). Unbeabsichtigte Vermischungen musst du nicht angeben.

  • Herkunft von Fleisch und Fisch

    Immer schriftlich, frisch wie verarbeitet, etwa auf der Speisekarte oder einem Plakat (Art. 5 LIV). Beispiel aus dem Aargauer Merkblatt: „Rinds-Entrecote (USA)“. Wild, Kaninchen, Frösche, Krebs- und Weichtiere sind von der Schriftpflicht ausgenommen.

  • Brot und Feinbackwaren

    Das Produktionsland steht schriftlich da, auch bei Brot im Sandwich oder Burger (Merkblatt Kanton Aargau).

  • Hinweise zu Hormonen, Antibiotika, Käfighaltung

    Fleisch und Eier aus in der Schweiz verbotenen Methoden brauchen Hinweise wie „Kann mit hormonellen Leistungsförderern erzeugt worden sein.“

  • Preise in Franken, alles inklusive

    Der tatsächlich zu zahlende Preis in CHF, Service und Zuschläge inbegriffen (Art. 10 PBV). Bei Getränken die Menge, außer bei heißen Getränken, Cocktails und Mixgetränken (Art. 11 Abs. 3).

  • Preisliste leicht zugänglich

    Die PBV verlangt „leicht zugänglich und gut lesbar“ (Art. 11 Abs. 1). Eine Papier- oder Eingangspflicht haben wir im Bundesrecht nicht gefunden, kantonale Regeln haben wir nicht geprüft.

Wichtige Termine
  • 01.07.2020 · Aktuelle Fassung von Art. 5 LIV
Kontrollen und Bußgelder

Vorsätzliche Verstöße gegen die Kennzeichnung: Busse bis 40.000 CHF (Art. 64 LMG). Vorsätzliche Verstöße gegen die Preisbekanntgabe: bis 20.000 CHF, Fahrlässigkeit wird ebenfalls gebüßt (Art. 24 UWG). In einer Kampagne von Basel-Stadt und Jura 2025 wurde eines von 30 Restaurantgerichten beanstandet, wegen nicht deklarierter Milch.

So deckt GustoQR das ab

Allergene pro Gericht als schriftlicher Kanal, die gedruckte Allergenliste liegt dem Personal schriftlich vor. Die Herkunft schreibst du in die Beschreibung, etwa „Rindfleisch: Schweiz“, ebenso das Brotland und die Hinweise zu Produktionsmethoden: Sie stehen beim Gericht, werden übersetzt und mitgedruckt. Preise in CHF, die Menge bei Getränken kommt ins Portionsfeld, etwa „3 dl“.

Anhang II der EU-Verordnung 1169/2011

Die 14 Allergene: die Spalten deiner Allergenliste

Die Schweiz nutzt dieselben 14 Gruppen. In GustoQR ist jedes ein Häkchen am Gericht, dazu kommen die Hinweise „enthält Alkohol“ und „enthält Schweinefleisch“.

  • 01Gluten
  • 02Krebstiere
  • 03Eier
  • 04Fisch
  • 05Erdnüsse
  • 06Soja
  • 07Milch
  • 08Schalenfrüchte
  • 09Sellerie
  • 10Senf
  • 11Sesam
  • 12Sulfite
  • 13Lupinen
  • 14Weichtiere
QR-Code-Speisekarte

So erfüllt deine QR-Code-Speisekarte die Regeln

Der QR-Code für die Details, Papier dort, wo das Gesetz es will. Eine Karte füllt beides.

  • Allergene in Deutschland

    Elektronisch ausdrücklich erlaubt, mit Hinweis am Gericht oder Aushang im Gastraum.

  • Allergene in Österreich und der Schweiz

    Passt zum Wortlaut als schriftlicher Weg. Eine offizielle Aussage zu QR-Codes gibt es nicht.

  • Zusatzstoffe beim Gericht

    Sie gehören ins selbe Medium wie die Allergene. Schreib sie in die Beschreibung, dann stehen sie auf der QR-Karte und der gedruckten Karte neben den Allergenen.

  • Preisaushang am Eingang

    In Deutschland (§ 13 PAngV) und in Österreich bei warmer Küche (§ 6 PrAG) hängt er auf Papier. Du druckst ihn aus derselben Karte, die Preise stimmen immer überein.

  • Gedruckte Karte am Tisch

    Ob ein QR-Code als „auslegen“ oder „vorlegen“ zählt, ist ungeklärt. Halte eine gedruckte Karte bereit, sie kommt aus denselben Daten.

  • Gäste ohne Smartphone

    Eine gedruckte Allergenliste oder geschultes Personal fängt sie auf.

Bußgelder

Höchstbußgelder im Überblick

Das sind gesetzliche Obergrenzen, keine typischen Beträge.

LandAllergene und KennzeichnungPreiseGut zu wissen
Deutschlandbis 50.000 € (§ 60 Abs. 5 LFGB)bis 25.000 € (§ 3 WiStG über § 20 PAngV)Ob die Grenze für den Eingangsaushang gilt, ist offen.
Österreichbis 35.000 €, Wiederholung 70.000 € (§ 90 Abs. 3 LMSVG)bis 2.500 €, höchstens 10.000 €; Wiederholung 3.750 €, höchstens 15.000 € (§ 15 PrAG)Erst Aufforderung zur Korrektur. Ältere Quellen nennen 20.000 € und 40.000 € im LMSVG.
Schweizbis 40.000 CHF bei Vorsatz (Art. 64 LMG)bis 20.000 CHF bei Vorsatz (Art. 24 UWG)Bei der Preisbekanntgabe wird auch Fahrlässigkeit gebüßt.

Stand 6. November 2026. Typische Beträge pro Bundesland oder Kanton haben wir nicht gefunden.

GustoQR

Was GustoQR abdeckt

Alles im kostenlosen Plan, außer wo Pro steht. Pro kostet $49 im Jahr (etwa 45 €), abgerechnet in USD.

  • Die 14 Allergene pro Gericht

    Im kostenlosen Plan. In der Sprache des Gastes, mit Filter „Allergene vermeiden“. Optional ein Allergen-Hinweis mit allen 14 am Ende der Karte.

  • Allergenliste zum Drucken

    Jedes Gericht eine Zeile, die 14 Allergene als Spalten, mit Häkchen und Legende. Aus denselben Daten wie die Karte.

  • „Enthält Alkohol“ und „enthält Schweinefleisch“

    Als Hinweis pro Gericht, filterbar wie die Allergene.

  • Kalorien, Portion und Nährwerte

    kcal, Portionsgröße als Freitext („250 g“, „0,3 l“), Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Koffein. Auf der Karte und im Druck.

  • Gedruckte Karte und Preisaushang

    Dieselbe Karte auf Papier, bis A2, mit Preisen, Beschreibungen und der Notiz unter der Karte. Automatisch übersetzt in 18+ Sprachen, der Gast wählt.

  • Menü-Assistent (Pro)

    Setzt Allergene und Kalorien für die ganze Karte aus einer Nachricht. Die Kalorien kommen von dir. Bittest du ihn um Schätzungen, sagt er dazu, dass du sie prüfen musst.

  • Zusatzstoffe (LMZDV)

    Schreib „mit Farbstoff“, „mit Konservierungsstoff“ und Co. in die Beschreibung. Auf Papier nimmst du die gedruckte Karte: Dort stehen sie direkt neben den Allergenen.

  • Herkunft (Schweiz) und Allergene ausgeschrieben (Österreich)

    Die Herkunft kommt in die Beschreibung, etwa „Rindfleisch: Schweiz“. Auf der QR-Karte stehen die Allergene ausgeschrieben. Das ist erlaubt, die Codes A bis R sind nur eine Empfehlung.

  • Endpreise und Hinweise

    Preise mit MwSt. und Bedienungsgeld trägst du direkt ein. Sätze wie „Alle Preise inkl. MwSt. und Service“ kommen in die Notiz unter der Karte, übersetzt und mitgedruckt.

Hinweis

Keine Rechtsberatung.

Diese Seite fasst öffentliche Regeln zusammen, Stand 6. November 2026: Im Zweifel fragst du deine Lebensmittelüberwachung, die IHK oder die WKO.

Was Gastgeber fragen

Ist eine Allergenliste in der Gastronomie Pflicht?

Das Wort steht nicht im Gesetz. Pflicht ist, die 14 Allergene gut sichtbar und vor der Bestellung anzugeben. Ein Aushang in der Verkaufsstätte ist einer der erlaubten Wege (§ 4 Abs. 3 Nr. 3 LMIDV), neben Speisekarte, Fußnoten, Schild und elektronischem Angebot. Eine ausgehängte Allergenliste ist so ein Aushang.

Muss ich Allergene auf der Speisekarte kennzeichnen?

Nicht zwingend auf der Karte selbst, aber gut sichtbar und vor der Bestellung. Fußnoten auf der Karte gehen, wenn der Name des Gerichts deutlich hervorgehoben darauf verweist.

Ist eine QR-Code-Speisekarte für Allergene erlaubt?

In Deutschland ausdrücklich, als elektronisches Informationsangebot, mit einem Hinweis am Gericht oder im Gastraum, wie Gäste die Angaben finden. In Österreich und der Schweiz passt sie zum Wortlaut, eine offizielle Aussage zu QR-Codes gibt es dort nicht.

Reicht eine digitale Speisekarte ohne Papier?

Für die Preise nein. In Deutschland hängt neben dem Eingang ein Preisverzeichnis (§ 13 Abs. 2 PAngV), in Österreich bei warmer Küche ebenso (§ 6 Abs. 4 PrAG). Ob ein QR-Code am Tisch drinnen reicht, ist ungeklärt. Am sichersten: QR-Code plus gedruckte Karte.

Muss ich Zusatzstoffe auf der Speisekarte angeben?

Ja, in Deutschland nach § 5 LMZDV von 2021: „mit Farbstoff“, „mit Konservierungsstoff“, „mit Süßungsmittel“ und weitere, im selben Medium wie die Allergene. Statt dieser Hinweise darfst du alle Zusatzstoffe mit Klassenname und Name oder E-Nummer auflisten, mit Verweis am Gericht oder per Aushang (§ 5 Abs. 3 Nr. 2).

Wie hoch ist das Bußgeld bei fehlender Allergenkennzeichnung?

In Deutschland bis 50.000 € (§ 60 Abs. 5 LFGB), in Österreich bis 35.000 € laut aktueller Fassung des LMSVG, in der Schweiz bis 40.000 CHF bei Vorsatz. Das sind Höchstsätze. In Österreich kommt meist zuerst ein Bescheid mit Frist.

Muss die Herkunft von Fleisch auf die Speisekarte?

In der Schweiz ja, für Fleisch und Fisch immer schriftlich (Art. 5 LIV). In Deutschland gilt seit 1. Februar 2024 eine Herkunftspflicht für lose verkauftes rohes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch (§ 4b LMIDV). Nach dem Wortlaut betrifft sie gekochte Gerichte wohl nicht, abschließend geprüft haben wir das nicht.

Füllt GustoQR die Allergene automatisch aus?

Der Menü-Assistent in Pro setzt Allergene und Kalorien für viele Gerichte aus einer Nachricht. Kalorien trägt er so ein, wie du sie nennst. Bittest du ihn um Schätzungen, sagt er dazu, dass du sie prüfen musst. Die Verantwortung für jede Angabe bleibt bei dir.